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Mittwoch, 14. November 2012

Spotify bleibt Zuschussgeschäft

Im Rahmen eines neuen Finanzierungsabschlusses hat Spotify einmal mehr eine prall gefüllte Geldspritze erhalten. Dies berichtet Musikmarkt. Mehr als 100 Millionen Dollar flossen von Investorenseite in den Musik-Streamingdienst. In etwa der gleiche Betrag war schon im letzten Jahr in die Webfirma gesteckt worden. Zu den Geldgebern zählten seinerzeit Kleiner Perkins Caufield & Byers und DST aus Russland. Diesmal schießt unter anderem Goldman Sachs Kapital bei.

Trotz rasant wachsender Nutzerbasis arbeitet das aus Schweden kommende Internetunternehmen noch immer in der Verlustzone. Die Zahl der User ist allein von Januar auf Juli von um fünf Millionen auf 15 Millionen gestiegen. Im letzten Jahr konnte man die Umsätze weit mehr als verdopplen, stand am Ende des Jahres aber doch mit 60 Millionen EUR im Minus. Mit dem frischen Geld soll die globale Expansion vor allem in Südamerika und Europa unterstützt werden.

Für das laufenden Jahr rechnen Analysten mit noch einmal um 100 Prozent steigenden Einnahmen von rund 500 Mio. Dollar. Für einen Gewinn wird es voraussichtlich wieder nicht reichen, die Verluste sollten allerdings kleiner ausfallen als 2011.
[Foto: Spotify-Gründer Ek & Lorentzon | (c) spotify]

Artikel von agent-media.de

Montag, 2. Juli 2012

Google+ feiert einjähriges Jubiläum

Knapp ein Jahr ist es her, seit mit Google+ das eigene Social Network des Marktführers für Suchmaschinen aus Mountain View an den Start ging. Vielgelobt für zahlreiche praktische Funktionen wie Gruppen-Videochats ("Hangouts") und das aufgeräumte Design steht Google+ in direkter Konkurrenz zu Facebook. Noch immer ist nicht absehbar, ob es sich gegen den jüngst an die Börse gegangenen Mitbewerber von Mark Zuckerberg behaupten kann. Das bislang an den Tag gelegte Wachstum ist allerdings beachtlich. So bringt es Google+ mittlerweile eigenen Aussagen zufolge auf 250 Millionen User. Dieser Wert entspricht der im März vom Internetexperten veröffentlichten Wachstumsrate von täglich 700.000 neuen Usern.

Laut Google nutzt ein gutes Viertel der registrierten User das Netzwerk sogar täglich. Bis zu den schwindelerregenden Zahlen von Facebook ist es aber noch ein weiter Weg. Laut Branchenportal AllFacebook kann der Konkurrent weltweit beinahe 900 Millionen User für sich verbuchen.

Neben der Positionierung gegen Facebook im Kampf um milliardenschwere Werbemärkte ist Google+ für den Internetkonzern intergraler Bestandteil seiner Zukunftsstrategie und vernetzt die verschiedenen Angebote des Unternehmens. Gerade für den Suchmaschinenmarkt, wo Google in vielen Ländern Marktführer ist, ist die Integration von sozialen Signalen zunehmend bedeutsam und ohne eigene Daten kaum zu bewerkstelligen. Hier hat sich Google mit seinem eigenen Netzwerk eine breite Basis geschaffen, die schon heute in Empfehlungen von Kontakten aus dem eigenen Netzwerk (den "Kreisen") direkt in den Ergebnissen der Suchmaschine Ausdruck findet.

Eine Infografik mit einigen Nutzungsstatistiken hat anlässlich des einjährigen Google+-Jubiläums das Fachportal t3n veröffentlicht. Am beliebtesten ist der Service demnach, wie nicht anders zu erwarten, in den USA. Aus den Staaten kommen 29,2% der Nutzer.  Auf den nächsten Plätzen reihen sich Indien (20,1%) und Brasilien (8%) ein. Mindestens zwei Drittel der Google+-Nutzer sind männlich. Der wahre Prozentsatz dürfte noch etwas höher sein, da nicht alle User eine Angabe über ihr Geschlecht gemacht haben.

Artikel von agent-media.de

Montag, 28. Juli 2008

iLike baut aus

Die Musik-Community iLike meldet ihren 30 Millionsten Benutzer. Außerdem soll demnächst Musik über den Rhapsody-Service von RealNetworks bezogen werden können. Bei Facebook können dann über die iLike-Applikation Songs in voller Länge gestreamt werden. Außerdem soll der Konzertkalender weiter ausgebaut werden. Das Vorgehen ist typisch für die Web 2.0-Welt, in dem verschiedene Dienste unterschiedlicher Anbieter miteinander verknüpft werden. iLike ist leider sehr stark auf den amerikanischen oder zumindest englischsprachigen Markt ausgerichtet, ein deutschsprachiger Webauftritt von iLike existiert leider nicht. [Foto: iLike.com]