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Donnerstag, 6. Dezember 2012

Christkind bringt wieder viele CDs

Bei den musikbezogenen Weihnachtsgeschenken spielen CDs auch in diesem Jahr die Hauptrolle. 69 Prozent der Menschen, die Ihren Liebsten ein Musikpräsent unter den Christbaum legen wollen, möchten am ehesten zur Silberscheibe greifen. Dies berichtet der BVMI aufgrund einer Erhebung von TNS Emnid. Konzerttickets liegen mit 58% auf dem zweiten Platz. Auch Musik-DVDs (34%) und Sondereditionen auf DVD und CD (26%) kommen bei vielen als Weihnachtsgabe in Betracht.

Die Haptik, Bedienfreundlichkeit und sicher auch "Verpackbarkeit" physischer Tonträger spielen für die Käufer eine offenbar entscheidende Rolle. Unter den digitalen Angebote sind im Weihnachtsgeschäft Downloadgutscheine noch das gefragteste Präsent. 11 Prozent der Umfrageteilnehmer planen einen Coupon für iTunes o& Co. zu verschenken.

Dass man auch Abonnements der in Mode gekommenen Musik-Streamer für seine Nächsten erwerben kann, hat sich zu den Kunden offenbar noch kaum rumgesprochen. Nur zwei Prozent der Befragten gaben an, Abos für Spotify, Simfy & Co. ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis zukommen lassen zu wollen. Mit sieben Prozent Zuspruch liegen selbst die guten alten Vinyl-Schallplatten noch deutlich höher in der Konsumenten-Gunst.
[Foto: Der Weihnachtsmann, nicht der Nikolaus! | cc-by-sa 3.0 agent-media.de]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 5. April 2011

Musikmarkt Österreich: Umsatz-Einbruch trotz Absatz-Plus

Der österreichische Musikmarkt konnte laut Bericht der IFPI Austria im vergangenen Jahr 186 Mio. EUR umsetzen. Das sind 18 Mio. EUR weniger als 2009.

Der kürzlich veröffentlichte Report zeigt jedoch auch, dass der Einnahmenschwund nicht durch mangelnde Kauffreude verursacht wird. Der Absatz von Songs und Alben (CDs und Downloads) wuchs nämlich im selben Zeitraum um 5 Prozent auf 23 Mio. Stück.

Physische Tonträger bilden in der Alpenrepublik mit 140 Mio. EUR Umsatz das Rückgrat der Musik-Industrie. 21 Mio. EUR konnten mit Downloads und Klingeltönen erwirtschaftet werden. Damit bleiben die Einnahmen aus dem digitalen Markt noch hinter den Einkünften der österreichischen Verwertungsgesellschaft LSG zurück, die 22 Mio. EUR beisteuerte. Weitere 3 Mio. EUR trugen Merchandizing, Ticketing und Lizenzen für die Musik-Nutzung in Filmen und andere Medien (Synch Rights) bei.

Innerhalb der Gruppe der physischen Tonträger gibt es auch positive Entwicklungen. Vinylschallplatten erlebten dank einer Umsatzsteigerung von 20 Prozent eine beachtliche Renaissance. Die gerillten Scheiben spülten eine Million EUR in die Kassen der österreichischen Kreativindustrie. Mit Musik-DVDs konnten Einnahmen in Höhe von 14 Mio. EUR generiert werden, ein deutliches Plus von 7 Prozent.
[Foto: Vinyl-Renaissance im Alpenland | cc-by-sa 3.0 DigiAndi]

Artikel von agent-media.de