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Mittwoch, 24. November 2010

US-Sender blockieren Google TV

Der Fernseh-Service Google TV stößt bereits wenige Wochen nach seiner Einführung auf massiven Widerstand seitens der Sender. Das System bietet eine Suche über Internet- und TV-Inhalte. Bereits zum US-Start hatten die Fernsehketten ABC, CBS und NBC das Abrufen ihrer Internet-Inhalte durch Google-TV-fähige Fernseher, SetTop-Boxen und Blu-ray-Player unterbunden. Nun haben auch Fox und das MTV-Mutterunternehmen Viacom ihre Webseiten gesperrt. Die Anbieter wollen offenbar nicht, dass ihre Online-Videos über die TV-Technik des Web-Gigangten verfügbar sind.

Die abweisende Reaktion der Sender ist auf die einschüchternde Marktdominanz Googles im Bereich Online-Werbung zurückzuführen. Die Programmanbieter befürchten, Google könnte Reklame zu ihren Web-Clips schalten, an der sie nicht mitverdienen. Die Verteilung von Werbebudgets könnte sich so zu ihren Ungunsten verschieben. Google ist nun zu weiteren Verhandlungen gezwungen.

Bisher ist Google TV nur in den USA verfügbar. Anfang nächsten Jahres soll das Format nach Deutschland kommen. Auch hierzulande regt sich bereits Widerstand. So sieht Tobias Schmid, Vizepräsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) eine Bedrohung für das Geschäftsmodell der Fernsehsender. "Inhalte abgreifen und Geld machen, das geht nicht", so Schmid auf einer Mitgliederversammlung des Verbandes in Berlin.
[Foto: Google TV macht Sendern Angst | google.com]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 28. Oktober 2008

Fox setzt auf DVD & Blu-ray

Anlässlich des am 23.10. zu Ende gegangenen Video-Branchengipfels "Video Entertainment 2008" hat der Vizepräsident für internationales Marketing bei 20th Century Fox, David Stevens, das Engagement seiner Firma in die physischen Datenträger bekräftigt. So ein Bericht von VideoMarkt. Für digitale Filmvermarktung prophezeite er in seiner Rede in Müncehn bis 2011 zwar starkes Wachstum, das sich jedoch in einem Gesamtumsatz von dann immer noch "nur" etwa 3 Mrd. Dollar in den USA niederschlagen wird. Für "Packaged Media", also DVDs und Blu-ray, sieht er in 3 Jahren hingegen einen Umsatz von 22 Mrd Euro vorraus. Die Blu-ray-Zukunft sieht Stevens aufgrund der im Vergleich zur damaligen Markteinführung der DVD schneller wachsenden Anzahl von Playern in den Haushalten durchaus positiv. Vor allem vermeint er durch die zunehmende Durchdringung der Wohnzimmer mit HD-Fernsehern eine gute Vorraussetzung für den steigenden Absatz der neuen Scheiben auszumachen. [Foto: Video-Entertainment.de]