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Sonntag, 1. August 2010

Studie: Musik verbessert Arbeitsleistung nicht

Nach einer Studie der University of Wales erhöht Musikgenuss zumindest beim Abspulen repetitiver Tätigkeiten die Arbeitsleistung nicht. Im Test war es für die Probanden bezüglich der Produktivität auch nicht von Belang, ob Musik lief, die sie mochten oder solche, die sie nicht gerne hörten. Zudem bescheinigten die Forscher einen möglichen Ablenkungseffekt durch die Audio-Berieselung.

Der von Music Week zitierte Forschungsbericht widerspricht unter anderem früheren Mitteilungen der PRS for Music. Das britische Pendant zur GEMA veröffentlichte 1999 einen Bericht namens 'Music In the Workplace' und konstatierte darin eine durch Musik erhöhte Arbeitsmoral und -leistung. [Foto: © Ingo Neumann / PIXELIO]

Dienstag, 23. März 2010

Zuwachs bei britischen Musik-Tantiemen

Laut Pressemitteilung der britischen Verwertungsgesellschaft PRS for Music wurde 2009 mit der Verwertung der verwalteten Urheberrechte von Musikautoren des Königreichs ein Umsatzplus von fast 20 Prozent und damit nunmehr 166,9 Millionen Pfund erwirtschaftet. Dabei wird besonders erfreut darauf verwiesen, dass der Zuwachs im Bereich des Onlinegeschäfts (plus 12,8 Millionen Pfund) den Rückgang im Bereich der phyischen Datenträger (minus 8,7 Millionen Pfund) zum ersten Mal kompensierte. Auch im Bereich der Livemusik war eine leichte Umsatzsteigerung zu verzeichnen, obwohl in diesem Bereich die Gebühren für kleinere Veranstalter gesenkt worden waren. Die wirtschaftliche Talsohle scheint also auf der Insel zumindest bei den Musikurhebern fürs erste durchschritten. [Foto: prsformusic.com]