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Mittwoch, 7. November 2012

Bestes Kinowochenende seit über 10 Jahren

Am vergangenen Wochenende wurden von Donnerstag bis Sonntag Kinotickets im Wert von 27,9 Millionen EUR verkauft. Das ist das zweitbeste Ergebnis seit der Beginn der Erfassung 1991. Dies berichten media control und der Verband der Filmverleiher (VdF).

Nur 2001 sorgten die ersten Teile der "Harry Potter"-Serie und der "Herr Der Ringe"-Trilogie für einen etwas besseren Umsatz von 28,6 Mio. EUR. Für das jetzige Top-Ergebnis zeichnet vor allem "Skyfall" verantwortlich. Mit 1,9 Mio. Besuchern war der Bond-Film mit Daniel Craig mit weitem Abstand der erfolgreichste Film des Wochenendes. Auf Rang zwei folgt mit "nur" 289.000 Ticketverkäufen das 3D-Animatonswerk "Hotel Transsilvanien". Es stammt ebenso wie der neue 007-Streifen aus dem Hause Sony Pictures.

Über das wie immer massiv von Product Placement durchsetzte James Bond-Abenteuer wurde in vielen Medien bereits berichtet. Die Vorabkritiken fielen größtenteils positiv aus. Das dürfte auch an Javier Bardem liegen, der in dem Agententhriller den Schurken gibt. Die Bösewichtqualitäten des Spaniers sind spätestens seit "No Country For Old Men" hinlänglich bekannt.
[Foto: Daniel Craig verkörpert erneut James Bond | cc-by 3.0 Chrisa Hickey]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 25. Dezember 2009

Susan Boyle singt Bond-Song


Die schottische Sängerin Susan Boyle wird Medienberichten zufolge den Hauptsong für den nächsten Bond-Film interpretieren dürfen. Die 48-jährige hatte Ende Mai in der britischen Talent-Show Britain's Got Talent den zweiten Platz erzielt. Boyle, die gesanglich alle, körperlich jedoch wenige Attribute eines Superstars mitbringt, war nach dem Show-Finale so erschöpft, dass sie im Anschluss daran in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Monty Norman wird die Musik für den nächsten Agenten-Thriller schreiben, der 2011 gedreht werden und wohl auch in die Kinos kommen soll. [Foto: cc-by Deborah Wilbanks]

Donnerstag, 20. November 2008

James Bond - Ein Quantum Wahrheit

Im neuen James Bond-Abenteuer "Ein Quantum Trost" versucht der Bösewicht, die Wasserreserven Boliviens zu privatisieren und unter die Kontrolle seiner Firma zu bekommen. Was viele nicht wissen: Die Filmstory hat einen realen Hintergrund. Im Jahre 2000 unterschrieb die bei Globalisierungsgegnern berüchtigte US-amerikanische Bechtel Group einen Vertrag mit dem damals amtierenden bolivianischen Diktator Hugo Banzer Suárez und erlangte so die Rechte an der Wasserversorgung in der drittgrößten Stadt Boiviens, Cochabamba. Der Wasserpreis verdreifachte sich und selbst auf Regenwasser wollte das Unternehmen Abgaben erheben. Dies führte zu Unruhen und Demonstrationen, aufgrund derer das Kriegsrecht verhängt und tragischerweise 6 Menschen getötet und 170 Bolivianer verletzt wurden. Die bolivianische Regierung trat von dem Vertrag zurück, daraufhin wurde sie von den Superkapitalisten der Bechtel Group zur Zahlung von 25 Mio. Dollar entgangenem Gewinn verklagt. Bis heute wurde in dieser Sache noch kein abschließendes Urteil gesprochen. [Foto: Wikimedia]