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Dienstag, 2. Juli 2013

Bertelsmann & Pearson fusionieren Verlagsgeschäft

Die global agierenden Medienfirmen Bertelsmann und Pearson haben ihre Buchverlage Randomhouse und Penguin gestern per Vertrag fusioniert. Die kartellrechtlichen Verfahren sind erfolgreich durchlaufen.

Das gemeinsame, unter dem Hybrid-Namen "Random House Penguin" firmierende Unternehmen wird zu 53 Prozent von Bertelsmann getragen und der Medienkonzern aus Gütersloh erhält fünf Sitze im Verwaltungsrat. Markus Dohle, bisher Geschäftsführer bei Randomhouse, wird CEO des neuen Buchriesen. Die Briten spielen mit 47 Prozent Anteil die zweite Geige und erhalten vier Sitze. Hauptsitz des Partnerkonzerns wird New York sein, wobei die Randomhouse-Verlagsstätten in Deutschland erhalten bleiben.

Nach dem Merger will man nun Geld in die Hand nehmen und vor allem in die Wachstumsmärkte Indien, China und Brasilien investieren. Bereits heute zählen Penguin und Randomhouse zusammen mehr als 10.000 Mitarbeiter. Die Buchkonzerne  erwirtschafteten zuletzt einen Jahresumsatz von summiert etwa drei Milliarden EUR.
[Foto: Interimslogo von Randomhouse Penguin | (Logo)]

Artikel von agent-media.de

Montag, 9. Mai 2011

IMPALA warnt vor Fusion zwischen Warner und EMI

Der internationale Verband der unabhängigen Platten-Label IMPALA hat mit einer zustimmmenden Pressemitteilung auf den Aufkauf der Warner Music Group reagiert. Für 3,3 Mrd. Dollar ist das Major letzte Woche an den Investor Len Blavatnik gegangen.

Der Indie-Verband begrüßt die Finanzspritze für die Musikindustrie. In der konstruktiv, aber wenig konkret verfassten Meldung stellt IMPALA vier Punkte in den Vordergrund der künftigen Zusammenarbeit zwischen den vier großen Plattenlabels und den kleinen und mittelständischen Musikunternehmen, die IMPALA vertritt.

Musik soll so einfach zugänglich gemacht werden wie möglich und es soll Geld in neue Talente investiert werden. Zudem will IMPALA den Wert der Musik wiede stärker anerkannt wissen. Wichtig ist der Indie-Organisation auch, dass ein gleichberechtigter Umgang zwischen unabhängigen Labels und den "Big Four" möglich bleibt.

Kritisch sieht IMPALA-Vorstandsvorsitzende Helen Smith vor diesem Hintergrund eine mögliche Fusion von Warner und EMI. Der Verband hat kartellrechtliche Bedenken bei einer möglichen Verschmelzung und befürchtet eine weiter zunehmende Monopolisierung, die den Marktanteil der unabhängigen Plattenindustrie und damit auch die Einnahmen weniger bekannter Künstler eindampfen könnte. Bereits bei der letzten großen Firmenverschmelzung im Musik-Bereich zwischen Sony Music Entertainment und der Bertelsmann Music Group hatte die Independent Music Companies Association sich kritisch zu Wort gemeldet.
[Foto: IMPALA sorgt sich um Musik-Vielfalt | impalamusic.org]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 10. März 2010

CD-Produzenten Unique und Manufaktur fusionieren

Die Unternehmen Unique GmbH & Co. KG und Manufaktur GmbH verschmelzen ihre unter den Brands Disc Partner und Manufaktur geführten Geschäftsbereiche.

Der Standort Wuppertal wird aufgegeben, bzw. nach Ratingen verlegt.

Sinn und Zweck dieser Fusion ist es, die langjährige Erfahrung beider Unternehmen, die eine ähnliche Geschäftsausrichtung haben, unter einem Dach zu bündeln, um somit den Kunden ein noch breiteres und spezialisierteres Spektrum an Leistungen rund um die Medienfertigung bieten zu können, ließen die Firmen verlauten.