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Dienstag, 10. April 2012

Sony baut Tausende Stellen ab

Der seit Jahren in der Verlustzone operierende japanische Elektronik-Riese Sony wird in den kommenden Monaten weltweit rund 10.000 Stellen streichen. Damit wären circa sechs Prozent der Belegschaft von der Kündigungswelle betroffen. So will es das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei erfahren haben.

Doch nicht nur die Angestellten als schwächere Glieder der Firmengemeinschaft sind Gegenstand der Umstrukturierungspläne. Manager sollen bereits erhaltene Bonuszahlungen zurückerstatten. Ob und wenn ja in welchem Umfang dies geschieht oder überhaupt rechtens ist wird sich zeigen.

Die Entlassungen sind ein weiterer Schritt auf dem steinigen Weg der finanziellen Konsolidierung. Sony hat zum 1. April seine LCD-Sparte mit denen von Hitachi und Toshiba zusammengelegt. Bereits im März hatte man den Chemie-Bereich veräußert.
[Foto: Sony formiert sich neu | (logo)]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 6. Januar 2011

Manager-Studie: Mobiles Web im Kommen

Laut aktueller Manager-Umfrage von Sempora Consulting schätzt ein Großteil der Entscheider das Potential des mobilen Webs für ihr Unternehmen hoch ein. 80 Prozent der 189 Befragten denken, dass das Überall-Web in puncto Marketing und Vertrieb bereits in drei Jahren ebenso wichtig ist wie das stationäre Internet.

75 Prozent sehen entscheidende Vorteile des neuen Kanals für die Steigerung der Kundenbindung. 72 Prozent halten das mobile Web für geeignet um das Firmen-Image aufzupolieren. 70 Prozent der Führungskräfte sehen gute Chancen, mit mobilen Apps und angepassten Webauftritten ihre Marketing-Effizienz zu erhöhen. Zwei Drittel halten es für wahrscheinlich, dass sich auch der Umsatz ihres Unternehmens durch das "Unterwegs-Web" vergrößern lässt.

Im Vergleich zum stationären Web halten die Manager Tablets und Smartphones für geeigneter, wenn es um Social Media, den Kauf und das Lesen von e-Books, ortsbasierte Dienste oder um Gutschein-Aktionen (Couponing) geht.

Trotz der immens eingeschätzten Bedeutung des "Westentaschen-Webs" halten viele Entscheider sich und ihre Marketing-Abteilungen für nicht hinreichend gewappnet. Nur 51 Prozent berücksichtigen den mobilen Kanal in Ihrer Online-Strategie. 43 Prozent schätzen ihren Kenntnisstand über die Auswirkungen des neuen Kanals für ihr eigenes Geschäftsmodell als unzureichend ein. 38 Prozent der Befragten haben kein klares Bild der Chancen und Risiken des mobilen Internets für ihre eigene Firma.
[Foto: Was steckt drin fürs Business? | cc-by 2.0 Yutaka Tsutano]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 30. Mai 2008

ODS-Werk in dänischer Hand?!

Der dänische Disc-Produzent Dicentia wird laut Bericht der Norddeutschen Neuesten Nachrichten das Werk 1 der in Insolvenz gegangenen DVD-Prodktionsstätten in Dassow übernehmen. Das neuere Werk 2 indes liegt zunächst brach und ist von Dicentia nicht erworben worden. Bereits im Juni soll die Arbeit mit (nur) 20 Mitarbeitern wieder aufgenommen werden. 1100 Menschen bot das Werk in den Hochzeiten einen Job. Thorben Nordquist, seines Zeichens Dicentia-Präsident, betont, keine Kontakte zum ehemaligen Chef Mittrich zu haben. Die "Disc Technology Center GmbH" hat als alleinige Tochter der Dicentia die Leitung über das Werk. Die ehemaligen ODS-Manager Al Fetouhi (früher Forschungschef) und Jesper Schertinger (mittlerweile bei Dicentia Marketing-Chef) sollen beim Wiederaufbau mithelfen. Den ehemaligen Mitarbeitern bietet dies natürlich viel Grund zur Skepsis. [Foto: ods-bs.ro]