Donnerstag, 1. März 2007

Medien-News: Handy-Erotik nur ein Nischenmarkt

Blake Fayling vom Handy-Porno-Anbieter Brickhouse Mobile hat vor Kurzem gegenüber theregister.com betont, dass das Erotik-Metier bei den mobil geladenen Inhalten weit hinter den Umsätzen von Musik und Klingeltönen zurückbleibt. Noch vor einem Jahr hat der Erotik-Anbieter in Europa aufgrund der Rechtslage nur in den Niederlanden operieren können. Neuere Altersnachweis-Verfahren haben den Weg zur weiteren Verbreitung in der letzten Zeit geebnet. In den USA zeigen sich die Content-Anbieter bisher jedoch noch zugeknöpft. Fayling schätzt allerdings, dass Erotik-Angebote zusammen mit Spielen auf dem Mobilmarkt auch in Zukunft nur eine Nebenrolle spielen werden.

Medien-News: Handy-Musik zum Abopreis

Omnifone heisst das britische Unternehmen, das in Zukunft auch europaweit Musik auf die Handys bringen will. Bisher haben laut Omnifone 4 Plattenmajors sowie auf der anderen Seite 23 Mobilfunkbetreiber ihre Zustimmung zugesagt. Dies berichtet musikwoche.de. Das MusicStation genannte Projekt soll dem Musikfreund bei einem Preis von 2,99 € (In UK: 1,99 Pfund) pro Woche unbegrenzt viele Musiktitel aufs Handy liefern. Das Angebot soll bei Antritt von Apples iPhone bereits am Start sein und so den Erwerb anderer Handys attraktiv halten. Der Dienst ist angeblich kompatibel zum 3G- und dem älteren 2,5G-Netz. Im eAAC+-Format serviert, sollen die Stücke auf 3/4 aller handelsüblichen Handys nutzbar sein.

Medien-News: EMI-MP3 für eMusic und Wippit?

Laut Branchengerüchten stehen die Downloadportale eMusic und Wippit in Verhandlungen mit EMI zum Erwerb von Lizenzen für Songs im DRM-freien MP3-Format. So ein Bericht von musikwoche.de. Zur Zeit stellt Wippit rund ein Drittel seines Katalogs als MP3 zur Verfügung. Aus diesem Teilrepertoire resultieren jedoch 80% der Downloads. eMusic hingegen bietet mehr als 2 Mio. Songs von Indie-Labeln im freien MP3-Format an. Keine der Parteien hat die Gerüchte bisher öffentlich kommentiert.

Medien-News: W2PC - Entertainment-Notebooks

In der Serie W2PC hat Asus 2 17-Zoll Notebooks mit guten Multimedia-Fähigkeiten herausgebracht. Die Edel-Ausgabe W2PC-7M016C verfügt dabei über ein Breitbild-Display mit bis zu 1920x1200 Pixeln Auflösung. Außerdem ist in dieser Variante ein HD-DVD-Laufwerk und ein HDMI-Ausgang integriert. Das W2PC-7M016C kostet etwa 3200 €. Einer einfachere Konfiguration, genannt W2PC-7K017C, ist bereits für 2400 € zu haben. Hier ist befindet sich anstelle des HD-DVD-Laufwerks ein DVD-Lightscribe Brenner im Gehäuse. Das Display stellt lediglich bis zu 1600x900 Pixel dar. Beide Geräte besitzen einen TV-Tuner, der mit Analogen und DVB-T-Signalen umgehen kann. Als Grafikkarte kommt in den Modelle eine ATI Mobility Radeon X1700 mit 256 MB Speicher zum Einsatz. Als Betriebssystem ist Windows Vista Home Premium installiert.

Medien-News: Spiele für iPhone

Laut Bericht der Business Week befindet sich Apple mit dem Spielehersteller Electronic Arts (EA) in Verhandlungen für Spiele, die auf dem kommenden Multifunktions-Handy iPhone laufen sollen. Für den iPod gibt es derzeit bereits einige Spiele, so dass Apple im Mobile Gaming-Bereich bereits Erfahrung sammeln konnte. Traditionell sind die meisten Computerspiele nur auf Windows lauffähig. Der stark wachsende Markt der Spiele für mobile Endgeräte soll wohl nicht auch noch den Redmondern überlassen werden. Auch für die Steve Jobs' Home-Entertainment Lösung "Apple TV " sollen vorraussichtlich Spiele-Downloads angeboten werden.

Medien-News: Blu-ray billiger als HD-DVD

Im Blog WesleyTech.com hat der Blogger Wesley Novack die Produktionskosten für HD-DVDs und Blu-ray gegenübergestellt. In den veröffentlichten Preislisten des Herstellers ProActionMedia sind Double Layer HD DVDs (30 GB) ab einer Stückzahl von 10.000 Discs teurer als Blu-ray-Scheiben mit nur einer Schicht (25 GB). Für die meisten HD-Filme kommen genau diese beiden Formen der DVD-Nachfolge-Discs in Frage. Von einem preislichen Vorteil bei der Produktion der HD-DVD kann daher keine Rede sein.

Montag, 12. Februar 2007

Medien-News: Mehr Elektronik im Alltag

Das statistische Bundesamt hat Zahlen zur Ausstattung der deutschen Haushalte mit DVD-Playern, Digitalkameras, Laptops und Spielkonsolen vorgestellt. Demnach hatten Anfang 2006 59% der Haushalte einen DVD-Player, 23% ein MP3-Abspielgerät und 42% eine Digitalkamera. Anfang 2005 beliefen sich die Zahlen auf 50%(DVD-Player), 15% (MP3-Player) und 32% (Digitalkameras). Laptops gab es Anfang 2006 in 23% der Haushalte, während es 2005 noch 17% waren. Erstmals erfasst wurden Spielkonsolen. 14% der Haushalte haben ein solches Gerät zur in den eigenen 4 Wänden.