Mittwoch, 31. August 2011

Bertelsmann präsentiert gutes Halbjahr

Das Medienunternehmen Bertelsmann hat ein ordentliches erstes Halbjahr 2011 hingelegt und freut sich in einer Pressemitteilung über ein verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um fast zehn Prozent auf 269 Mio. EUR gestiegenes Konzernergebnis. Auch der Umsatz zog leicht um 1,9% an und betrug in den ersten sechs Monaten 2011 7,2 Mrd EUR. Der Operating EBIT gab jedoch von 754 Mio. EUR auf nunmehr 737 Mio. EUR nach.

Die RTL Group konnte durch gestiegene Werbeeinnahmen höhere Umsätze in Höhe von 2,8 Mrd. EUR und einen von 533 auf 545 Mio EUR gestiegenen Operating EBIT erzielen. Die europaweit aufgestellte Sendergruppe steigerte ihre TV-Reichweite vor allem in der für Reklame relevanten Zielgruppe der 14-49jährigen. Somit konnte man trotz international durchwachsener Investitionsfreude auf dem Werbemarkt mehr Geld für TV-Spots abgreifen als 2010.

Bertelsmanns Zeitschriftenverlag Gruner+Jahr profitierte von einem ordentlichen Anzeigengeschäft und konnte seinen Umsatz von 1,2 auf 1,3 Mrd. EUR steigern. Der Operating EBIT blieb mit 125 Mio. EUR (1. Hj 2010: 130 Mio. EUR) annähernd stabil.

Weiterer wichtiger Umsatzgarant bleibt der Digital-Dienstleister Arvato. Bei einem Umsatz von 2,4 Mrd. EUR (1. Hj. 2010: 2,3 Mrd) schrumpfte allerdings der Operating EBIT von 99 auf zuletzt 66 Mio. EUR. Immerhin schuf Arvato neue Stellen und konnte sich zuletzt die Archivierungsaufträge des Schweizer Radios und Fernsehens sichern.

Bei einem leicht gesunkenen Umsatz von 787 Mio. EUR konnte Random House den Operating EBIT von 40 auf 69 Mio. EUR steigern. Bertelsmanns Publikumsverlag erzielte in den USA bereits 20 Prozent der Einnahmen mit E-Books. Insgesamt haben die digitalen Schmöker dreistellige Wachstumsraten.
[Foto: Vorstandsvorsitzender Hartmut Ostrowski | obs/Bertelsmann AG]

Artikel von agent-media.de

Clooney-Politdrama eröffent Filmfestival in Venedig

Die internationalen Filmfestspiele von Venedig werden heute mit dem neuen George Clooney-Film "The Ides Of March" eröffnet. Neben dem grauhaarigen Hauptdarsteller und Regisseur des Openers haben sich unter anderem Al Pacino, Kate Winslet, Colin Firth, Matt Damon und Gwyneth Paltrow angekündigt.

Das geballte Star-Aufkommen sorgt für gute Stimmung. Die Promi-Parade übertüncht aber auch einige organisatorische Schwierigkeiten in diesem Jahr. Inmitten des Festival-Geländes tut sich ein Bauloch auf. Außerdem soll es Probleme bei der Stromversorgung gegeben haben. Zu allem Überfluss konkurriert Rom in diesem Jahr mit einem eigenen Leinwand-Festival.

Mit "A Dangerous Method" bringt David Cronenberg in Venedig eine vermutlich recht kopflastige Dreieckskonstellation mit den Psychoanalytik-Pionieren Sigmund Freud (Viggo Mortensen), Carl Jung (Michael Fassbender) und Sabina Spielrein (Keira Knightley) als Premiere auf die Leinwand. Der Titel ist ein heißer Kandidat auf den einen oder andere goldenen Löwen.

Auch die mit ihren Filmen bisher nur mäßig erfolgreiche Sängerin Madonna zieht es in die Stadt an der Adriaküste. Außer Konkurrenz wird ihre zweite Regiearbeit "W.E." gezeigt. In dem Film geht es um Wallis Simpson. Die 1986 verstorbene Britin hatte während ihrer zweiten Ehe König Edward VIII. den Kopf verdreht. Er gab für sie kurz nach seiner Thronbesteigung die Krone wieder auf. Wallis werden zahlreiche Affären nachgesagt, darunter eine politisch brisante Liaison mit Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop während des zweiten Weltkrieges. Mehr als genug Stoff also für ein unterhaltsames Zelluloid-Drama.
[Foto: Italien-Fan Clooney mit neuem Film | cc-by-sa 2.0 Nicolas Genin]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 30. August 2011

Video-Verkauf: leichter Umsatz-Rückgang

Laut Mitteilung des Bundesverbands audiovisuelle Medien (BVV) konnte die Videoindustrie in Deutschland im ersten Halbjahr 593 Mio. EUR Umsatz aus dem Verkauf erwirtschaften. Das sind etwas weniger als im vergangen Jahr, als bis Ende Juni 610 Mio. EUR Kaufumsatz zu Buche standen. Dies geht aus einer Erhebung der GfK Panel Services hervor.

Allerdings sind die Absatzzahlen gestiegen. Insgesamt wurden 52,4 Mio. Einheiten abgesetzt, davon 1,7 Mio. EUR über den Digitalvertrieb. Im letzten Jahr wechselten 52,0 Filmtitel legal und kostenpflichtig den Besitzer. Beiliebtester Titel war dabei Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil 1).

Die gefallenen Einnahmen sind somit den gesunkenen Preisen geschuldet. Für eine DVD, Blu-ray oder einen Download waren im ersten Halbjahe 2010 noch durchschnittlich 11,74 EUR ausgegeben worden, ein Jahr später lag der mittlere Preis bei nur noch 11,30 EUR.

In Blu-rays investierten die Konsumenten im zurückliegenden Halbjahr 104 Mio. EUR, das sind 22 Mio. EUR mehr als 2010. Die Ausgaben von Online-Angeboten wuchsen prozentual ähnlich stark von 12 auf 14 Mio. EUR. Die Einnahmen aus dem DVD-Geschäft gingen zu Gunsten der anderen Formate um acht Prozent zurück. Auf den herkömmlichen Film-Datenträger entfällt mit 474 Mio. EUR denoch weiterhin der Hauptteil der Umsätze.

Eine kleine Sensation gibt es im Verleihgeschäft. Durch die im Schnitt mit 3,47 EUR recht teuren Online-Angebote konnten die Anbieter nach jahrelanger Rezession erstmals ein kleines Umsatz-Plus verzeichnen. Die Einnahmen durch Miet-Filme stiegen von 120 auf 121 Mio. EUR. Dabei ging die Zahl der Verleihvorgänge leicht von 48,9 auf 48,6 Mio. zurück.
[Foto: Top-Titel 2011: Harry Potter, Teil 7 | (c) Warner Home Video]

Artikel von agent-media.de

Montag, 29. August 2011

MTV Video Music Awards 2011

Am gestrigen Sonntag gingen die MTV Video Music Awards in L.A. über die Bühne und bescherten, wie in jedem Jahr, den teilnehmenden Künstlern publikumswirksame  Auftritte und dem Publikum mitreißende Performances, witzige Momente und langatmige Dankesreden.

Den wichtigsten Preis des Abends (Video of the Year) erhielt die Amerikanerin Katy Perry für "Fireworks". Insgesamt konnte die Künstlerin drei Awards abstauben, in Anbetracht ihrer neun Nominierungen eine kleine Enttäuschung. Lady Gaga, bei der letzten Veranstaltung mit acht Trophäen die großere Gewinnerin, ging immerhin mit 2 Auszeichnungen nach Hause.  In drei Kategorien konnte die britische Sängerin Adele den ersten Preis in Empfang nehmen. Auch Britney Spears, die Foo Fighters und Justin Bieber durften sich über Auszeichnungen freuen. Freude auch bei Beyonce Knowles: zwar gewann die Sängerin keinen Awars, präsentierte auf der Veranstaltung aber stolz ihren Babybauch und schwelgte im Mutterglück.

Der Abend stand ansonsten auch unter dem Eindruck des Todes der britischen Soul-Sängerin Amy Whinehouse, der einige Künstler gedachten. 
[Foto: Lady Gaga erhielt zwei Auszeichnungen | cc-by-sa 2.0 Chasewc91]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 26. August 2011

MySpace wird Musik-Plattform

Nach dem wenig effektiven Redesign der unter Nutzerschwund leidenden Webseite MySpace im letzten Jahr soll einem weiterer Relaunch dem Netzwerk-Urgestein nun neues Leben einhauchen.

Al Dejewski vom neuen Besitzer Specific Media verriet gegenüber Advertising Age, dass man mit dem Neuanfang nicht länger die in der User-Gunst enteilten Netzwerke Twitter und Facebook ins Visier nehmen will. Vielmehr sollen die existierenden Verträge und Kooperationen mit Musik-Labels und die aus vielen Künstlern bestehende Nutzerbasis für eine stärkere strategische Ausrichtung als Musik-Plattform genutzt werden.

Mit einer Werbekampagne will man das neue und zugleich alte Profil als Künstler-Netzwerk schärfen und so neue Mitglieder für MySpace begeistern. Damit sollen auch die Besucherzahlen stabilisiert werden, die sich seit Jahresanfang laut Erhebungen von ComScore fast halbiert haben.
[Foto: MySpace definiert sich neu | (c) MySpace]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 25. August 2011

Steve Jobs tritt ab

Eine Ära geht zuende: mit sofortiger Wirkung hat Steve Jobs seinen Rücktritt als CEO von Apple bekannt gegeben. In einem offenen Brief begründet er diesen Schritt damit, dass er sich nicht länger den Erwartungen an den Geschäftsführer beim Technologieriesen gewachsensehe. In der Vergangenheit wurde bereits über den Gesundheitszustand von Jobs spekuliert. Schwere Erkrankungen führten wiederholt dazu, dass Jobs sein Arbeitspensum drosseln musste.

Apple wurde 1976 von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne gegründet. Nach einem internen Machtkampf verließ Jobs 1985 das Unternehmen, kehrte jedoch 1997 zurück, als die Firma vor dem wirtschaftlichen Abgrund stand. 1998 brachte Apple den iMac auf den Markt,  zwei Jahre später folgte der iPod und mir ihm der Einstieg in die lukrative digitale Distribution über den IStore. 2007 erfand Apple mit dem iPhone das mobile Telefonieren neu und zuletzt revulotionierte man mit dem IPad die Computerwelt.

Seit Jobs Wiedereinstieg überflügelte das siechende Unternehmen Konkurrenten Microsoft und avanciert mittlerweile mit Ölmulti Exxon Mobile mit einer Marktkapitalisierung von über 300 Milliarden US-Dollar zum wertvollsten Unternehmen der Welt.

Die Geschäftsführung bei Apple übernimmt Tim Cook, Steve Jobs bleibt dem onzern vorerst als chef des Aufsichtsrates erhalten.
[Foto: Rücktritt vom Posten des CEO: Steve Jobs | cc-by-sa 3.0 Matt Yohe]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 24. August 2011

iPad-Design: Wer hat's erfunden?

In mehreren Rechtsverfahren versucht Apple derzeit, den Verkauf von Samsung-Geräten zu verhindern. Der IT-Riese mit Hauptsitz in Cupertino beschäftigt derzeit unter anderem ein kalifornisches Gericht mit seiner Behauptung, die Südkoreaner verletzten Geschmacksmuster, die angebotenen Tablets seien dem iPad zu ähnlich.

Samsung konterte in den USA mit Filmszenen aus dem Science Fiction-Klassiker "2001: Odyssee im Weltraum" von 1968. Ein auf YouTube zu sehender Filmausschnitt zeigt Astronauten, die offenbar Neuigkeiten auf flachen Computern lesen. Die Gegenstrategie zielt darauf ab, dass Apple das Tablet-Design nicht erfunden haben kann.

Ein weiteres Verfahren hat das Elektronik-Unternehmen aus den USA in Den Haag angestrengt. Dort soll laut der Webseite webwereld ein europaweites Verkaufsverbot für die komplette Galaxy-Reihe (Smartphones und Tablets) durchgesetzt werden.

Vor dem Landgericht Düsseldorf hatte Apple zudem eine einstweilige Verfügung für den hiesigen Vertriebsstopp des Galaxy Tab 10.1 erwirkt, die inzwischen wieder aufgehoben wurde. In den europäischen Prozessen hat Apple laut verschiedenen Presseberichten mit skalierten Bildern operiert, welche die mobilen Rechner Samsungs noch mehr nach dem iPad aussehen ließen.
[Foto: Galaxy Tab: wird Apple nervös? | (c) samsung]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 23. August 2011

GEZ-Gebühren auf Arbeits-Laptops entfallen

Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig sorgt für Aufatmen unter Freiberuflern. Wird ein Rechner zu Hause auch für berufliche Tätigkeiten genutzt, entfallen dafür künftig keine zusätzlichen GEZ-Gebühren. Entsprechende, bereits versandte Bescheide haben keine Gültigkeit.

Im Rundfunkstaatsvertrag ist bereits festgelegt, dass für neuartige Empfangsgeräte wie PCs, die nicht rein privat genutzt werden, keine Abgaben zu entrichten sind, wenn auf dem selben oder einem zusammenhängenden Grundstück weitere Fernseher oder Radios nicht beruflich genutzt werden und für diese bereits GEZ-Gebühren gezahlt werden. Das Gericht befand, dass diese Regelung unabhängig davon gilt, ob die Zusatzgeräte im beruflichen oder privaten Teil der Wohnung aufgestellt sind. Im Sinne des Staatsvertrags sind neue Geräte nach Ansicht des Gerichts ohnehin zu privilegieren, da sie, vor allem im nicht privaten Bereich, nur selten dem Rundfunkempfang dienen.

Bereits die Vorinstanzen hatten die Gebührenbescheide im Sinne der Kläger annuliert, die Revision der Rundfunkanstalten beim Bundesverwaltungsgericht brachte keine Kehrtwende. Angesichts der scheinbar eindeutigen Regelung im bestehenden Staatsvertrag wirkt das sture Vorgehen durch mehrere Instanzen seitens der öffentlich-rechtlichen Anstalten unverständlich und mehr als gierig.
[Foto: Freiberufler: Zuviel GEZahlt? | (c) GEZ]

Artikel von agent-media.de

Loriot gestorben

Deutschland trauert um einen seiner beliebtesten Humoristen. Wie der Diogenes Verlag gestern mitteilte, ist Loriot alias Vicco von Bülow, so sein bürgerlicher Name, in der Nacht vom 21.08. in seinem Haus am Starnberger See 87jährig verstorben.

Der hochdekorierte, für seinen gestreichen, hintersinnigen Humor bekannte Künstler wurden einem breiten Publikum u.a. bekannt durch seine Zeichentrickfiguren Wum & Wendelin, Fernsehsketche in den 70er Jahren oder durch seine späten Kinoerfolge "Ödipussi" und "Papa ante Portas". Im seinem Hausverlag erschienen im Laufe von 60 Jahren künstlerischen Schaffens darüber hinaus 114 verschiedene Bände von Loriot-Büchern in einer Gesamtauflage von mehreren Millionen Exemplaren.
[Foto: Loriot ist tot | gemeinfrei]

Artikel von agent-media.de

Montag, 22. August 2011

Hacker attackieren GEMA

Bereits zum zweiten Mal haben heute Hacker der Gruppe Anonymous die Website der GEMA lahmgelegt. Statt deren Inhalt fanden Besucher der Seite einen Hinweis der Internetaktivisten, der ironisch auf den GEMA Streit mit der Videoplattform Youtube anspielt. Mittlerweile ist die Seite der GEMA komplett offline.

Die selbsternannten Rächer der Entmündigten stoßen sich daran, so Ihre Erklärung im zur Aktion verbreiteten Video,  dass die GEMA mit überhöhten Lizenzforderungen Plattenfirmen und vor allem den Künstlern schaden und die Informationsfreiheit behindern würde. Mit der neuerlichen Attacke will Anonymous die GEMA zu einer schnellen Beilegung des Konfliktes mit Youtube und anderen Plattformen dieser Art drängen, so die Gruppe in Ihrer Botschaft.
[Foto: Hacker legen GEMA Website lahm | anonymous]

Artikel von agent-media.de

Forscher entwickeln haltbare Glas-Disk

Wissenschaftler der Universität Southampton haben eine Disk aus Glas entwickelt, die Daten im Prinzip unendlich lange speichern kann. Natürlich lag bislang noch jedes Glas irgendwann in Scherben. Bei entsprechender Lagerung behält der Datenträger jedoch seine Informationen über einen sehr langen Zeitraum.

Die Wissenschaftler arbeiteten mit einem wenige Zentimeter messenden Prototypen, den sie mit Hilfe ultrakurzer Laserpulse beschrieben. Das Löschen und Wiederbeschreiben klappte ebenfalls.

Die entstehenden dreidimensionalen Strukturen (Voxel) haben die Eigenschaft, Licht je nach Polarisationsrichtung anders zu brechen. Dies ermöglicht auch einen Einsatz in der Mikroskopie. Dort könnte die Entdeckung bald teure räumliche Lichtmodulatoren auf Flüssigkristallbasis ersetzen. Die genannten optischen Eigenschaften machen die Neuentwicklung ebenso zum potentiellen Arbeitsinstrument in der Nanotechnik, um Strukturen auf Atomebene zu manipulieren.

Ob ein entsprechendes Produkt für Endkunden jemals zur Marktreife gelangt, ist fraglich. Das derzeit für CDs, DVDs und Blu-rays als Trägermaterial eingesetzte Polcarbonat ist billiger als das Glas, das für die Speicher-Innovation notwendig ist. Wahrscheinlich wird die Glas-Disk für Archivierungen interessant, bei denen die sehr lange Haltbarkeit im Vordergrund steht.
[Foto: Forschungsobjekt Glas-Disk | University of Southampton]

Artikel von agent-media.de

Samstag, 20. August 2011

Anonymous sperrt U-Bahnen

Anonymous hat die U-Bahnstationen in San Francisco lahm gelegt. Das Hacker-Netzwerk hat damit wohl erstmals eine auch für "analog" lebende Menschen wahrnehmbare Störaktion durchgeführt. Bei der Sabotage erreichten die Computerfreaks, dass die Türen der U-Bahnen an bestimmten Haltestellen geschlossen blieben.

Die Aktivisten gehen gezielt gegen die Verkehrsbetriebe der Bay Area Rapid Transit (BART) vor. Am 3. Juli hatte ein BART-Sicherheitsbediensteter einen 45 Jahre alten, offenbar alkoholisierten Mann erschossen.

Zuletzt hatte die Transportgesellschaft Handynetze in ihren Stationen abgeschaltet, um Demonstrationen gegen die radikalen Praktiken ihrer Security-Angestellten zu verhindern. Die Leute hinter Anonymous erinnerte dies an die Einschränkungen, die der zurückgetretene ägyptische Staatspräsident Mubarak am Mobilfunkverkehr hatte vornehmen lassen. Insbesondere sahen sie die Abschaltung der Netze als Behinderung der Versammlungsfreiheit. So schlug Anonymous mit seinen Mitteln zurück.
[Foto: Anonymous gegen BART | gemeinfrei]

Freitag, 19. August 2011

YouTube einigt sich mit US Verlegern

Die Videoplattform und Google Tocher YouTube hat sich mit dem US-Verband der Musikverlage NMPA und dessen Rechteverwertungs-Tochter HFA auf einen Vergleich verständigt. Nach jahrelangen Streitigkeiten können nunmehr Künstler oder Verlage ihre Stücke für die Nutzung auf Youtube lizenzieren lassen und legalisieren somit den Stream Ihrer Titel beim Internet-Broadcaster. Im Gegenzug werden die Rechteinhaber an den Werbeeinnahmen, die im Umfeld ihrer Titel auf YouTube generiert werden, beteiligt. Über die Details der außergerichtlichen Einigung machten beide Parteien keine Angaben, so Internetdienst heise.

Mit der außergerichtlichen Einigung scheren die Verlage aus der Sammelklage aus, die sie mit Medienkonzern Viacom, der ebenfalls seine Rechte durch YouTube verletzt sieht, gegen das Internetunternehmen angestrengt hatten.

Signalwirkung dürfte die Einigung auch auf den Streit zwischen GEMA und YouTube hierzulande haben. Eine Vergütung auf Basis einer Erfolgsbeteiligung dürfte aber aus Sicht der deutschen Verwertungsgesellschaft keine akzeptable Lösung sein.

[Foto: Verleger einigen sich mit YouTube | youtube.de]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 17. August 2011

Anonymous sperrt U-Bahnen

Anonymous hat die U-Bahnstationen in San Francisco lahm gelegt. Das Hacker-Netzwerk hat damit wohl erstmals eine auch für "analog" lebende Menschen wahrnehmbare Störaktion durchgeführt. Bei der Sabotage erreichten die Computerfreaks, dass die Türen der U-Bahnen an bestimmten Haltestellen geschlossen blieben.

Die Aktivisten gehen gezielt gegen die Verkehrsbetriebe der Bay Area Rapid Transit (BART) vor. Am 3. Juli hatte ein BART-Sicherheitsbediensteter einen 45 Jahre alten, offenbar alkoholisierten Mann erschossen.

Zuletzt hatte die Transportgesellschaft Handynetze in ihren Stationen abgeschaltet, um Demonstrationen gegen die radikalen Praktiken ihrer Security-Angestellten zu verhindern. Die Leute hinter Anonymous erinnerte dies an die Einschränkungen, die der zurückgetretene ägyptische Staatspräsident Mubarak am Mobilfunkverkehr hatte vornehmen lassen. Insbesondere sahen sie die Abschaltung der Netze als Behinderung der Versammlungsfreiheit. So schlug Anonymous mit seinen Mitteln zurück.
[Foto: Anonymous gegen BART | gemeinfrei]

Artikel von agent-media.de

Amazon tauscht Bücher ein

Amazon nimmt benutzte Bücher in Zahlung. Leseratten können ein Gebrauchtexemplar mit Hilfe eines ausgedruckten Versandetiketts kostenlos einschicken. Eine Preisliste gibt Auskunft über den Warenwert. Der Betrag kann als Einkaufsgutschein beim Online-Händler eingelöst werden.

Amazon nimmt allerdings stark abgenutzte Schmöker ebensowenig an wie Bücher mit persönlichen Notizen. Scheint ein eingesandtes Werk Amazon nicht gut genug für den Wiederverkauf, wird das Exemplar kostenlos zurückgeschickt. Alternativ kann Amazon den Titel auch entsorgen.

Der Preis für gebrauchte Titel errechnet das Internet-Kaufhaus aus dem Neupreis und seiner aktuellen Beliebtheit, die aus den Verkaufscharts ermittelt wird. In den USA ist dieser Service bereits seit einiger Zeit nutzbar.
[Foto: Amazon nimmt Gebraucht-Literatur | cc-by-sa 3.0 Dr. Marcus Gossler]

Artikel von agent-media.de

Dienstag, 16. August 2011

Google kauft Motorola Mobility

Google übernimmt die Mobil-Sparte des Elektronik-Konzerns Mototola. Für 12,5 Milliarden Dollar erwirbt der IT-Riese, der sich mit dem Betriebssystem Android einen festen Platz auf dem Mobilmarkt erkämpft hat, neben riesigem Know-How auch einen großen Patent-Pool. Unter den Aufsichtsräten der Unternehmen ist der Deal bereits beschlossene Sache, so eine Pressemitteilung der beiden Unternehmen vom Montag.

Der Preis, den der Suchmaschinenexperte zahlt, liegt um 63 Prozent über dem Börsenwert von Motorola am vergangenen Freitag. Die Aktien des Mobilfunk-Urgesteins stiegen in der Folge, während Google-Wertpapiere verloren. Trotzdem dürfte sich der Kauf lohnen, dürfte er doch zahlreichen langwierigen und koststpieligen Rechtsstreitigkeiten mit Patentinhabern vorbeugen.

Die Kartellbehörden in der EU und den USA müssen dem Erwerb noch zustimmen. Sofern dies zügig geht, könnte die Verschmelzung von Motorolas Tablet & Handy-Sparte mit Google noch in diesem Jahr über die Bühne gehen.
[Foto: Googles Mobil-Strategie wird agressiver | (c) Google]

Artikel von agent-media.de

Montag, 15. August 2011

Positiver Trend im US-Buchmarkt

Die Association of American Publishers (AAP) präsentierte letzte Woche eine Analyse namens "BookStats" über die Entwicklung des US-Buchmarktes in den vergangenen drei Jahren. Der in Kooperation mit der Book Industry Study Group entstandenen Bericht stellt ein wirtschaftliches Wachstum der Literaturverlage des Landes fest.

Trotz der allgemein schwierigen Geschäftslage konnten die Branche 2010 27,94 Milliarden Dollar Netto-Umsatz erwirtschaften. Das sind 5,6% mehr als 2008. Dabei wurden 2,57 Milliarden Titel verkauft, ein Plus von 4,1% verglichen mit 2008.

Zum guten Ergebnis trugen auch E-Books einen beachtlichen Teil bei. 2010 betrug ihr Marktanteil 6 Prozent, 2008 hatte er bei gerade mal 0,6% gelegen. Im vergangenen Jahr wurden im Land der schuldengeplagten Großmacht 114 Millionen digitale Schmöker erworben.
[Foto: Leseratten sind krisenfest | gemeinfrei]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 12. August 2011

London: Randale erfasst Musikbranche

Bei den aktuellen Krawallen in London und Umgebung wurde ein Lager des britschen Musikvertriebs PIAS vollständig zerstört. In die Halle von Sony, in der neben den CDs von PIAS auch Elektronikwaren des japanischen Konzern lagerten, verschafften sich randalierende Jugendliche Eintritt.

Nachdem sie sich mit Spielkonsolen und DVDs eingedeckt hatten, entfachten die Chaoten mit Hilfe mitgeführter Benzinkanister einen Großbrand. Über 150 Indielabels sind betroffen. Alleine der Labelverbund Beggards Group beklagt 750.000 zerstörte Discs.

Die finanziellen Verluste konnten bislang nicht genau beziffert werden. Dennoch zeichnet sich schon jetzt ab, dass die Brandkatasttrophe einigen kleineren Labels wirtschaftich das Genick brechen könnte. Vielen Indies fehlt das finanzielle Polster um die zerstörte Ware bis zum etwaigen Schadensausgleich durch die Versicherung vorzufinanzieren.

Auch andere Märkte dürften von den Gewaltexzessen im Vereinigten Königreich stark beeinträchtigt sein. Auf einige UK-Importe werden Fans daher wohl erstmal warten müssen.
[Foto: Plünderer in London | cc-by-sa 2.0 hozinja]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 11. August 2011

Buchumsatz im Juli leicht rückläufig

Im letzten Monat hat der Buchmarkt einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Im Vergleich zum Juli 2010 gingen die Einnahmen über die Vertriebswege Sortiment, E-Commerce und Warenhäuser um 0,4% zurück. Über die ersten sieben gerechnet ergibt sich ein Minus von 1,2 Prozent. Der klassische Sortimentshandel für sich betrachtet steht mit -1,2% Umsatzveränderung im Juli und -2,2% in der Jahreskumulation noch ein wenig schlechter da. Dies geht aus der aktuellen Ausgabe des Branchenmonitors Buch vom Börsenverein des deutschen Buchhandels hervor, der sich auf Erhebungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) stützt.

Unter den drei Editionsformen blieben Hardcover (+2,1%) und Audiobooks (-1,3%) annähernd stabil, während Taschenbücher 5,4% weniger Geld einbrachten als im siebten Monat des vergangenen Jahres.

In den Warengruppen fielen im Juli Sachbücher (+9,5) und Ratgeber (+1,4%) mit positiven Umsatzentwicklungen auf. Die in der Regel auflagenschwächeren Sparten "Sozialwissenschaft, Recht, Wirtschaft" (-4,4%) und "Naturwissenschaft, Medizin, Informatik, Technik" (-3,3%) lagen am stärksten im Minus. Die bei den Lesern beliebteren Warengruppen "Belletristik" (-2,0%) und "Kinder- und Jugendbuch" (-2,1%) brachten aber ebenfalls weniger Einnahmen als vor einem Jahr. Die Umsätze der Literaturbereiche "Reisen" (+0,3%) und "Geisteswissenschaft, Kunst, Musik" (-0,4%) blieben etwa auf Vorjahresniveau.
[Foto: Sachbuch-Bestseller von Dieter Nuhr | (c) Lübbe-Verlag]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 10. August 2011

Google kooperiert mit französischem Verlag

Google ist seinem Plan, die Literatur der Welt zu digitalisieren, einen kleinen Schritt näher gekommen. Nach bisheriger, teils barscher Ablehnung seitens französischer Interessensverbände konnte der IT-Riese nun erstmals eine Abmachung mit einem in dem westeuropäischen Staat beheimateten Buch-Verlag treffen.

Hachette Livre erlaubt es Google laut eigener Pressemitteilung künftig, Bücher einzuscannen, die nicht mehr Im Druck sind. Den älteren Titeln kann so neues Leben eingehaucht werden. Insbesondere wird der Verlag und die Urheber an möglichen Einnahmen beteiligt. Vorstellbar sind laut Verlagsangaben neben E-Book-Editionen auch Print On Demand-Ausgaben der zur Zeit vergriffenen Schmöker.

Der Suchmaschinen-Primus überlässt dem Verlag die volle Kontrolle, welche Werke digitalisiert werden dürfen. Hachette möchte Google im Gegenzug beim Einscannen von Büchern aus der Nationalbibliothek unterstützen und proklamiert dieses Vorhaben werbewirksam als kulturerhaltende Maßnahme.

In den USA kommt der IT-Riese mit seinen Bemühungen hingegen derzeit nicht weiter. Das umstrittene Google Book Settlement, das die Einverleibung von Werken mit unklarem oder abgelaufenem Copyright durch das Web-Unternehmen regeln sollte, wird weiterhin gerichtlich geprüft. Das Schriftstück wird voraussichtlich noch einiger Anpassungen bedürfen, ehe es von Rechtssprechung und Buchbranche gleichermaßen akzeptiert wird.
[Foto: Google scannt französische Bücher | (c) Google]

Artikel von agent-media.de

YouTube-Streit: Musikindustrie kritisiert GEMA

Der Streit zwischen der Verwertungsgesellschaft GEMA und der Videoplattform Youtube um Tantiemen für gestreamte Musikvideos schwelt weiter. Die Konfliktparteien können sich seit Auslaufen eines Rahmenvertrags nicht darüber einigen, in welcher Höhe Abgaben für die Nutzung geschützter Musikwerke zu entrichten sind. Dem Vernehmen nach verlangt die GEMA einen Cent pro Stream, während YouTube-Betreiber Google lediglich zur Abgabe einer Paschalabgabe bereit ist.

Hierzulande sind einige Titel aus dem GEMA-Repertoire gesperrt. Dabei erscheint ein Verweis darauf, dass die GEMA die Rechte zur Bereitstellung der Titel nicht eingeräumt habe. Die Verwerter wehren sich gegen diese (gefühlte) Schuldzuweisung in einer Stellungnahme mit dem Argument, Youtube habe die Rechte bislang eben nicht erworben.
 
Leidtragende des Zwistes sind nicht nur die User, denen Musikvideos derzeit in großem Umfang verwehrt bleiben. Auch in der Musikindustrie regt sich zunehmend Unmut gegen die starre Haltung der GEMA. "Abwarten oder Maximalforderungen kultivieren hilft uns da nicht mehr", meinte kürzlich Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Musikindustrie, im Interview mit der Financial Times Deutschland.
 
Der Streit zwischen der Verwertungsgesellschaft und dem Onlinedienstleister ist Ausdruck eines tiefgreifenden und grundsätzlich ungeklärten Konflikts zwischen Rechteinhabern und Konsumenten geistiger Inhalte im Internet. Während die Nutzer Musik und Filme kostenlos oder zumindest sehr günstig beziehen möchten, versuchen die Verwertungsgesellschaften, althergebrachten Abgabemodelle ins digitale Zeitalter zu retten. Dies soll den Copyright-Inhabern nützen. Oft werden dadurch aber gerade in Deutschland innovative Geschäftsmodelle und mithin Einnahmequellen blockiert, was für Nutzer und Urheber gleichermaßen unbefriedigend ist.
[Foto: Prof. Dieter Gorny vom BVMI | (c) BVMI]

Artikel von agent-media.de

Montag, 8. August 2011

Warner Music wirtschaftlich stabil

Die Warner Music Group (WMG) hat ihre Zahlen für das am 30. Juni zu Ende gegangene dritte Geschäftsquartal vorgelegt. Die in einer Pressemitteilung präsentierten Resultate sind recht ermutigend für den neuen Besitzer Access Industries. Der Umsatz betrug 686 Millionen Dollar, ein Plus von 5,2% gegenüber dem Vorjahresquartal. Rechnet man Währungseffekte heraus, schlägt jedoch ein Minus von einem Prozent zu Buche.

Mit dem Verkauf von Musikaufnahmen konnte der Konzern 545 Millionen Dollar erwirtschaften. Dies sind 5,0% mehr als im Vergleichszeitraum 2010. Um schwankende Wechselkurse bereinigt ergibt sich jedoch auch hier ein knappes Minus von 0,5%. Der Digitalvertrieb allein brachte 203 Millionen Dollar ein. Dies sind 13,4% mehr als im Vorjahr.

In den USA sanken die Einkünfte aus der Recorded Music-Sparte um 8,1% auf 227 Millionen Dollar. Diese Schwäche wurde von den international erzielten Umsätzen in Höhe von 318 Millionen Dollar (+5,6% währungsbereinigt) jedoch ausgeglichen. Besonders in Frankreich und Japan konnte die WMG gute Ergebnisse einfahren.

Das Major-Label muss trotz der relativ stabilen Zahlen mit einem Nettoverlust von 46 Mio. Dollar im abgerechneten Kalenderviertel leben. Im Vergleichsquartal 2010 hatte dieses Minus allerdings noch 55 Mio. Dollar betragen.
[Foto: WMG stabilisiert sich | (c) Warner Music Group]

Artikel von agent-media.de

Freitag, 5. August 2011

Verschollener Hitchcock-Film wiederentdeckt

Große Teile des lange als verschollen geglaubten Hitchcock-Films "The White Shadow" wurden jetzt in einem Archiv in Neuseeland entdeckt. Bei dem Titel handelt es sich um ein Dokument aus der Stummfilmära. Unter Hitchcock-Fans dürfte der Fund große Freude auslösen, gilt "The White Shadow" doch als wildes, athmosphärisch dichtes Melodram aus der Frühphase des Meisters.

Bei dem Aufnahmen handelt es sich um sogenannte Nitratfilme. Filmmaterial auf Nitratbasis wurde bis weit in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts verwendet und stellt aufgrund seiner Verfallsraten und problematischen Lagerung eine Herausforderung für Archivare dar. Es verfügt über eine höhere Sprengkraft als Schwarzpulver. Aus diesem Grunde fallen Streifen aus Nitrozellulose heute in Deutschland unter das Bundessprengstoffgesetz und sorgten zu früheren Zeiten nicht selten für ungewollt brennende Lichtspielhäuser.
 
Das Hitchcock-Werk war Teil der Sammlung historischer Titel des neuseeländischen Filmvorführers Jack Murtagh und wurde nach dessen Tod 1989 dem dortigen Landes-Filmarchiv vermacht, wo er bis heute unentdeckt blieb, aber sicher verwahrt wurde.
[Foto: Alfred Hitchcock, Master of Suspense | cc-by-sa 3.0 Jack Mitchell]

Artikel von agent-media.de

Donnerstag, 4. August 2011

Evanescence sind zurück

Im Oktober soll ein neues Album der Rock-Gruppe Evanescence erscheinen. Sängerin Amy Lee verriet auch erste Daten der Tour, die den neue Longplayer promoten soll. Bereits am 17. August wird es einen Auftritt in Nashville geben, wo das Werk auch aufgenommen wurde. Nach Europa kommt die Band voraussichtlich im November oder Ende Oktober.

Produziert wird das selbstbetitelte Album von Nick Raskulinecz, der auch schon mit den Foo Fighters und Marilyn Manson zusammengearbeitet hat. Die dank MTV News im Internet verfügbaren Schnipsel der kommenden Songs "Lost In Paradise", "The Other Side" und "What you want" dürften Fans der Band gefallen.

Ein Stilbruch ist trotz wechselnder Besetzungen in den vergangenen Jahren jedenfalls nicht auszumachen. Evanescence bietet weiterhin eine Mischung aus Gothic-, Pop- und Metal-Elementen mit ohrwurmfähigen, klassisch anmutenden weiblichen Gesangslinien.

Das letze Evanescence-Album "The Open Door" erschien vor fünf Jahren. Nach zahlreichen Auftritten hatte sich Evanescence eine Auszeit gegönnt. Der Wunsch eine neue Platte einzuspielen entstand laut Frontfrau Amy Lee nach dem positiven Erlebnis eines Warm-Up-Gigs im November 2009 beim Maquinária Festival im brasilianischen São Paulo.
[Foto: Amy Lee beim Auftritt in São Paulo | cc-by-sa 2.0 Silvio Tanaka]

Artikel von agent-media.de

Mittwoch, 3. August 2011

gamescom 2011 in Köln

Vom 17. bis zum 21.08. findet in Köln die Computer-Spielemesse gamescom statt. Unter dem Motto "Celebrate the games" öffnet das nach Veranstalter-Angaben weltweit größte Messe- und Event-Highlight für interaktive Spiele und Unterhaltung ab dem 18.08. für alle seine Pforten. Der erste Messetag ist also Fachbesuchern vorbehalten.

Neben den Ausstellern bietet die Veranstaltung auch dem "gamescom congress" einen passenden Rahmen. Beim Kongress wird über praktische Vermarktungsprobleme ebenso referiert und diskutiert wie über gesellschaftspolitische Fragestellungen, welche zum Beispiel die nicht immer gewaltfreien Videospiele für Heranwachsende aufwerfen.

Diese Thematik greift auch die ebenfalls angeschlossene Teilveranstaltung "gamescom campus" auf, die sich an Entwickler-Nachwuchs ebenso wendet wie an passionierte Zocker-Kids jeden Alters. Für viele ältere Semester dürfte dabei die Retro-Ausstellung ein Highlight darstellen, in der betagte Hardware Kindheitserinnerungen an Pacman, Pong und Konsorten aufleben lässt.

Das "gamescom festival" bietet neben reichlich Gelegenheit zum Spielen auch prominente Musik-Acts. Unter anderem haben sich Philipp Poisell, die Guano Apes und Jupiter Jones angekündigt. Sie spielen unter freiem Himmel kostenfrei auf den Kölner Ringen.

Für Programmierer ist die ebenfalls angeschlossene "Game Developers Conference Europe" eine geeignete Plattform zum Fachsimpeln und Lernen. Über 100 Vorträge von Branchenexperten geben Einblicke in die verschiedenen Facetten der Spieleentwicklung.
[Foto: PC-Gamer bei der gamescom | Foto: Koelnmesse]

Artikel von agent-media.de

Montag, 1. August 2011

Hörspielwettbewerb von WDR5

WDR5 ruft die freie Hörspiel-Szene auf, unveröffentlichte Kurzhörspiele für den Wettbewerb Premiere im Netz 2011 einzusenden. Die Stücke dürfen eine Spieldauer von maximal 15 Minuten haben und sollen kein geschütztes Material enthalten. Thematisch macht der Sender keine Vorgaben.

Aus den Einsendungen wird eine Fachjury aus ARD- und Deutschlandradio-Hörspieldramaturgen sowie Mitarbeitern des Zentrums für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe (ZKM) maximal 11 Beiträge auswählen. Diese Titel wird WDR5 zum Download auf seine Internetseite stellen.

Aus den Endrunden-Beiträgen küren die Experten den Sieger. Dieses Hörspiel wird am 12. November bei den ARD Hörspieltagen in Kalrsruhe öffentlich aufgeführt. Dem Gewinner winkt die Aufnahme eines weiteren Stückes unter professionellen Bedingungen. Einsendeschluss ist der 31. August. 2011.
[Foto: Sieger winken Profi-Aufnahmen | cc-by-sa 2.0 Tom Harpel]

Artikel von agent-media.de

Brigitte veranstaltet Food-Blog-Award

Brigitte, das Leib- und Magenblatt für die selbstbewusste Frau von Heute, begeistert sich
für das ewige Trendthema Kochen. Die Macherinnen des Blatts haben offenbar ein besonderes Faible für die Rezept-Blogs, die ihre Leser in die Welt des erlesenen Geschmacks entführen.

Weil das Thema en vogue ist und Votings bei der Internetgemeinde immer gut ankommen, ruft Brigitte einen Food-Blog-Award aus. Monatlich wählt eine Fachjury 5 Web-Logs aus, unter denen die Brigitte-Follower ihren Favoriten küren können.

Am Jahresende wählt die Jury dann unter den Montassiegern ein Jahreschampion. Der Gewinner darf zusammen mit den Koch- und Backexperten der Brigitte eine Rezeptstrecke gestalten, die im Heft gedruckt wird.
[Foto: Brigitte sucht gute Food-Blogs | (c) Brigitte.de]

Artikel von agent-media.de